23. April 2020

Wenn es brennt kommt Start-up DIVERA zum Einsatz

Mitarbeiter des Wuppertaler Start-up-Unternehmens DIVERA waren bei der Bekämpfung des Waldbrandes im Nationalpark De Meinweg an der deutsch-niederländischen Grenze im Einsatz. Sie unterstützten die seit Montag laufende überörtliche Hilfe. Hier heißt es: Wasserversorgung über lange Wegstrecken sichern, Schneisen schlagen, den Feuersaum bekämpfen und Glutnester löschen. 

Die Software von DIVERA – © DIVERA

Die neun DIVERA Mitarbeiter, die ehrenamtlich bei Feuerwehren in NRW aktiv sind, werden regelmässig zu Einsätzen gerufen. Daher wissen sie aus eigener Erfahrung, wie wichtig eine effektive Kommunikation und Koordination für den Ernstfall ist. 

Mit ihrem Verfügbarkeits-, und Alarmierungssystem DIVERA 24/7 digitalisiert die Wuppertaler Firma die Vorausplanung und Kommunikation von Einsatzkräften und unterstützt so den allgemeinen Brandschutz auch auf strategischer Ebene. 

Aktuelle Verfügbarkeiten können in individuell-konfigurierbaren Abstufungen – von „an Wache“, über „einsatzbereit in 5/15/30 Minuten“ bis zu „nicht einsatzbereit“, per App oder Browser gemeldet oder automatisiert mit GPS-Unterstützung eingestellt werden. Diese Verfügbarkeiten können von der Wache in Echtzeit eingesehen werden, sodass auf Engpässe schon vor einem Alarmfall reagiert werden kann.

In der Vergangenheit gingen wertvolle Minuten verloren, bis die Informationen der einzelnen Kräfte gebündelt werden konnte. So werden nicht nur kürzere Reaktionszeiten bei schnelleren Alarmierungen erreicht, sondern auch die Einsatzplanung erleichtert.

Kräfte, die sich weiter weg befinden, müssen erst gar nicht alarmiert werden und niemand mehr muß umsonst zur Wache fahren. Eine gezielte Vorausplanung hilft unter anderem im Ehrenamt, da so die Doppelbelastung der Einsatzkräfte so gering wie möglich gehalten wird. 

„Wie wichtig die Koordination von Einsatzkräften auch ortsübergreifend ist, zeigt die Situation in De Meinweg, hier waren über mehrere Tage etwa 1.000 Rettungskräfte aus verschiedenen Bereitschaften aus den Niederlanden und Deutschland im Einsatz“, erklärt Eric Tribble, Mitgründer des Start-ups. 

Die DIVERA 24/7 PRO-Version ermöglicht es, ganze Landkreise in einem System zusammenzuschalten, was eine standortübergreifende Abstimmung erleichtert. 

Auch die allgemeine einheitsinterne Kommunikation vereinfacht die Anwendung durch einen rechtssicheren und DSGVO-konformen Messenger. Weiterhin können Termine und Umfragen verschickt, sowie Dienstpläne erstellt werden. 

Durch ihren Funktionsumfang wird die von DIVERSA entwickelte Software auch für Unternehmen außerhalb des Blaulichtsektors interessant.

Über DIVERA

Die DIVERA GmbH entwickelt und betreibt seit 2015 die Software-as-a-Service Lösung DIVERA 24/7 im Vohwinkeler Industriegebiet. Das Unternehmen umfasst 18 Mitarbeiter, Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr werden für Einsätze selbstverständlich freigestellt. Mittlerweile nutzen über 150.000 Anwender die Software, etwa 60 Prozent nutzen die kostenlose Grundversion DIVERA 24/7 FREE. 

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