23. April 2020

Deutsche Bank: Gutes Ergebnis in 2019

Die Deutsche Bank in Wuppertal und dem Bergischen Land hat im Jahr 2019 ein gutes Geschäftsergebnis erzielt. Das Geschäftsvolumen, also die Summe aus Krediten, Einlagen und Depotvolumen, betrug per 31. Dezember 2019 im Bergischen Land 5,5 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Geschäftsvolumen in der Region um 8,5 Prozent.

Ralf Ehser  – Sprecher der Geschäftsleitung – © Deutsche Bank

 

„Wir sind mit dem Geschäftsjahr 2019 sehr zufrieden. Trotz des abermals herausfordernden Umfelds können wir feststellen: Die Deutsche Bank wächst im Bergischen Land. Das gibt uns Rückenwind für 2020, das für uns kein gewöhnliches Jahr ist. Denn wir blicken in diesen Wochen zurück auf die Gründung der Deutschen Bank vor 150 Jahren“, so Ralf Ehser, Sprecher der Geschäftsleitung. Die Deutsche Bank betreute im Bergischen Land Ende 2019 rund 115.000 Privat- und Firmenkunden.

Ein sehr gutes Jahr für Wuppertaler Wertpapieranleger

Das Jahr 2019 war einmal mehr von extrem niedrigen Zinsen geprägt – und ein Ende dieser Situation ist nicht absehbar. „Unsere Kunden haben deshalb verstärkt das Gespräch mit uns gesucht“, so Silke Welters, die in der Geschäftsleitung das Privatkundengeschäft der Region verantwortet. Für höhere Renditen müssen Anleger auf der Risikoleiter eine Stufe höher klettern und zum Beispiel Spareinlagen in Wertpapierdepots umschichten. Dank der Beratung und der guten Entwicklung an den Märkten gewannen die Wertpapierdepots 2019 deutlich an Wert. So stieg das Depotvolumen in der Region zum 31. Dezember um

21,8 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro.

Deutschlandweit sind der Bank bei Wertpapieren sowie Vorsorge- und Versicherungsprodukten mit netto 1,9 Milliarden Euro so viele neue Mittel zugeflossen wie zuletzt 2014.

„Für 2020 haben wir unseren Privatkunden frühzeitig empfohlen, das Spektrum ihrer Anlagen zu erweitern. Dass es an den Kapitalmärkten auch drastisch nach unten gehen kann wie in den vergangenen Wochen, ändert nichts an der Tatsache, dass für den Vermögenserhalt und Vermögensaufbau ein Engagement in Fonds und Aktien unverzichtbar ist. Die Investitionen in langfristige Anlagestrategien haben sich, wie der Bergische Anleger gerne sagt, bezahlt gemacht. Unsere Kunden schätzen extrem die partnerschaftliche Begleitung, insbesondere auch in den letzten Corona-Wochen“, betont Silke Welters. Das Einlagenvolumen betrug im Bergischen Land rund 2 Milliarden Euro. Das bedeutet eine Steigerung von 8,7 Prozent in der Region.

Das Geschäft mit Baufinanzierungen und mit Konsumentenkrediten hat sich 2019 ebenfalls positiv entwickelt. Beides zusammen spiegelt sich in einem wachsenden Kreditvolumen wider. Es betrug zum 31. Dezember im Bergischen Land rund
2,2 Milliarden Euro. Das bedeutet eine Steigerung von 1,4 Prozent in der Region. „Jeder sollte so wohnen können, wie er möchte. Dabei helfen wir als Bank: Mit unserer Baufinanzierung haben wir 2019 die Immobilienwünsche von mehr als 55.000 Kunden in Deutschland erfüllt. Das ist zudem ein positiver Beitrag zum langfristigen Vermögensaufbau und zur erfolgreichen Streuung der Anlagen unserer Kunden“, so Silke Welters.

Über diese Zahlen hinaus hat die Deutsche Bank im zurückliegenden Jahr ihren Anspruch untermauert, die führende Bank bei digitalen Angeboten in Deutschland und Europa zu sein. So nutzen auch im Bergischen Land immer mehr Kunden zum Beispiel die Deutsche Bank Mobile App.

„Mit unserem Digitalangebot unterscheiden wir uns klar von vielen Wettbewerbern, gerade von den regionalen Instituten. Unsere Mobile App beispielsweise ist mehrfach als die beste Finanz-App in Deutschland ausgezeichnet worden“, sagt Welters.

Startschuss für die „Unternehmensbank Deutschland“

Seit Mitte 2019 begleitet die Deutsche Bank die Unternehmen jeder Größe noch intensiver: Selbständige und Gewerbetreibende, Geschäftskunden sowie mittelständische Firmen, bis hin zu Großkonzernen mit globaler Ausrichtung werden von der Unternehmensbank Deutschland betreut.

„Diese Bündelung der Kräfte unter einem Dach bringt auch der regionalen Wirtschaft viele Vorteile. So stehen wir unseren Geschäftskunden in allen Belangen als Partner zur Seite. Auch wenn es darum geht, aus einem starken deutschen und europäischen Netzwerk heraus auf dem Weltmarkt zu agieren“, so Andreas Matthée.

Zur Unternehmensbank in Deutschland gehören 4.000 Mitarbeiter an mehr als 120 Standorten. Die Unternehmensbank hat 2019 ihre Erträge deutschlandweit um fünf Prozent gesteigert. Das Kreditvolumen wuchs um neun Prozent. „Damit hat die Unternehmensbank ihre Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

In Wuppertal und dem Bergischen Land hat sich die das Geschäft mit Vermögenskunden im Wealth Management im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut gut entwickelt. Dazu beigetragen haben vor allem die Vermögensanlage und das Kreditgeschäft. Vorteilhafte Rahmenbedingungen waren die gute Entwicklung an den Kapitalmärkten sowie eine strenge Kostendisziplin des Geschäftsbereichs. „Wir gewinnen kontinuierlich Marktanteile bei vermögenden Kunden hinzu. Das hat maßgeblich mit unserer Aufstellung als globale Hausbank zu tun: In sehr vielen Fällen betreuen wir das Unternehmen des Kunden und sind zugleich Ansprechpartner für das persönliche Vermögen und das der Unternehmerfamilie. Auch in Zeiten von Negativ-Zinsen konnten wir durch innovative Lösungen außerordentliches Wachstum für unsere Kunden und uns ermöglichen“, so Ralf Ehser, der in der Geschäftsleitung das Wealth Management der Region verantwortet.

Deutsche Bank 1870 bis 2020: Die globale Hausbank

Die Geschichte der Deutschen Bank begann im März 1870 in einem unscheinbaren Haus in der Französischen Straße in Berlin-Mitte. Von Beginn an war es die Bestimmung der Bank, heimischen Unternehmen Handel und Investitionen weltweit zu ermöglichen.

Folgerichtig eröffnete die Deutsche Bank sehr rasch nach ihrer Gründung erste Filialen im Ausland. Seit der Gründerzeit ist die Entwicklung der Bank eng verflochten mit der Geschichte Deutschlands und Europas. „Heute wie damals ist unser Anspruch, Deutschlands globale und universale Hausbank zu sein“, so Ralf Ehser.

Die Verwurzelung der Deutschen Bank in ihrem Heimatmarkt zeigt sich über das Bankgeschäft hinaus. So haben sich Mitarbeiter in Wuppertal auch 2019 für die Gesellschaft in vielfältiger Form engagiert. „Viele unserer Kolleginnen und Kollegen sind in sozialen Projekten in der Region engagiert und bringen sich dort ehrenamtlich ein – und daran wollen wir auch in diesem Jahr festhalten“, so Petra Ringer, die in der Geschäftsleitung für den Personalbereich zuständig ist.

Die Deutsche Bank in der Corona-Krise

Die Deutsche Bank berät seit Wochen über unterschiedliche Kanäle intensiv Privatkunden, Selbständige und Firmen bis hin zu global tätigen Unternehmen, welche Möglichkeiten es gibt, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern. Für die Beratung ihrer Kunden hält die Deutsche Bank im Bundesgebiet 290 ihrer 500 Filialen weiter geöffnet.

Ziel ist es, trotz reduzierter Zahl der Standorte flächendeckend gut erreichbar zu bleiben. Das gilt auch für die geschlossenen Standorte, wo die Mitarbeiter weiterhin telefonisch erreichbar sind. Die SB-Zonen und Geldautomaten der Bank sind überall zugänglich, und die Bargeldversorgung ist sichergestellt.

Zum Schutz der Kunden und der eigenen Mitarbeiter arbeiten derzeit rund 50 Prozent der Mitarbeiter deutschlandweit aus dem Home Office.

Umfangreichen Investitionen der Bank in ihre digitalen Zugangskanäle wirken sich inzwischen positiv aus. Die Webseite www.deutsche-bank.de und die Deutsche Bank-App gewährleisten gemeinsam mit dem Telefonbanking, dass die Bank auch außerhalb der Filial-Öffnungszeiten für ihre Kunden erreichbar ist.

Bereits in den ersten Tagen des „Lockdowns“ haben die Privat- und Firmenkunden das Online-, Mobile und Telefonbanking deutlich häufiger genutzt als bisher. Viele Kunden greifen auf diese bequeme Form des Bankings jetzt erstmals zurück.

„Oft wurde den Banken vorgeworfen, sie lassen ihre Kunden in Krisenzeiten im Regen stehen. Unsere Branche zeigt derzeit eindrucksvoll, wie falsch diese Vorwürfe sind. Wir sind Teil der Lösung der Krise und stehen fest an der Seite unserer Kunden“, sagt Ralf Ehser, Sprecher der Geschäftsleitung.

Die mit Abstand am häufigsten von den Kunden angesprochenen Themen sind zurzeit Fragen zur Entwicklung der Kapitalmärkte und der Vermögensabsicherung, der Stundung von Krediten sowie – auf Firmenkunden- Seite – zu KfW-Krediten und Liquiditätslösungen.

Die Deutsche Bank hat die Bundesregierung und die KfW von Beginn an dabei unterstützt und beraten, die Corona-Hilfsprogramme zu konzipieren und auf den Weg zu bringen. Mehr als 3.000 Mitarbeiter der Bank wurden kurzfristig in diesen Programmen geschult. Bereits in den ersten Tagen der Hilfsprogramme hat die Bank mehr als 10.000 Anfragen mit Bezug zur Corona-Krise erhalten, davon eine vierstellige Zahl konkreter Kreditanträge.

Die ersten Förderkredite wurden bereits in der ersten Woche des Programms ausgezahlt. Unkomplizierte Hilfen gibt die Deutsche Bank auch ihren Privatkunden, wenn diese aufgrund der Corona-Pandemie Schwierigkeiten haben, ihre Verbindlichkeiten für Konsumenten- oder Immobilienkredite zu bedienen. Bereits in den ersten Tagen seit Inkrafttreten der gesetzlichen Regelung am 1. April hat die Deutsche Bank mehrere Tausend entsprechende Anträge erhalten. Sie rechnet mit deutlich steigender Nachfrage nach Darlehens-Stundungen in den kommenden Wochen.

In der Corona-Krise bringt sich die Bank auf vielfältige Weise auch gesellschaftlich ein: Durch eine Hilfskampagne mit gemeinnützigen Partnern unterstützt sie etwa Menschen, die weder ein festes Dach über dem Kopf haben noch ausreichend für sich und ihre Familien mit Lebensmitteln versorgt sind. Dafür hat sie 500.000 Euro gespendet und zusätzlich die Spendensumme ihrer Mitarbeiter verdoppelt. In Frankfurt, Berlin und Bonn hat die Bank insgesamt 575.000 Atemschutzmasken zur allgemeinen medizinischen Versorgung bereitgestellt.

Privatkunden finden Informationen zu Bankgeschäften in Zeiten der Corona-Krise, über das Filialnetz sowie digitale und telefonische Zugangswege, die Stundung von Krediten und Möglichkeiten zur Beratung und vieles mehr unter https://www.deutsche-bank.de/pk/Corona-update.html, Gewerbetreibende, Selbständige, Geschäfts- und Firmenkunden können sich informieren unter https://www.deutsche-bank.de/gk/lp/service-seite-corona.html.

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