22. April 2020

„IchundIch“ kommt zurück – als Aufzeichnung

"IchundIch" ist wieder zusehen! Gemeinsam mit "nachtkritik.de" zeigt das Schauspiel Wuppertal für 24h das Highlight des Else Lasker-Schüler Jubiläumsjahres 2019 als Aufzeichnung. Das Schauspiel Wuppertal hat Else Lasker-Schüler in ihrem 150. Jubiläumsjahr mit der Umsetzung ihres selten gespielten Theaterstücks "IchundIch" geehrt.

Eine Szene aus „IchundIch“. In der Mitte Schauspieler und Schauspiel-Intendant Thomas Braus – © Uwe Schinkel

 

Außerhalb des regulären Spielplans wurde mit großer Unterstützung durch Wuppertaler Unternehmen und Privatpersonen sowie mit Mitteln des Landes NRW in der Halle von Riedel Communications mit Tänzer_innen und Schauspieler_innen des Ensembles von Regisseurin und Choreografin Dedi Baron eine interdisziplinäre Rauminstallation geschaffen.

Kirsten Dephoff schuf mit einer kreisrunden Sandfläche, umstellt von Militärstiefeln und Screens, eine zentrale Bühne für Schauspiel, Tanz, Video und die Livemusik von Frank Schwiklewski. Teil der Produktion war ein Autorenprojekt der Tel Aviv University und der Universität der Künste Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. John von Düffel und der Regisseurin und Dozentin Dedi Baron. Die Performance der Studierenden war integraler Bestandteil der Produktion.

Else Lasker-Schüler zeigt in „IchundIch“, ihrer Überschreibung von Goethes ›Faust‹, wie die feinsinnige deutsche Kultur und Literatur von Nazihorden überrollt und gekapert wird. Faust und Mephisto diskutieren den Widerstreit von Gut und Böse.

Am Montag (27.04.) zeigt „nachtkritik.de“ gemeinsam mit dem Schauspiel Wuppertal ab 18 Uhr für 24 Stunden eine Aufzeichnung dieser Produktion. Ein Einstieg ist zu jeder Zeit möglich. Der Stream ist kostenlos, es gibt aber die Möglichkeit mit einer Spende das Streamingangebot zu unterstützen.

„IchundIch“ konnte nur gezeigt werden, durch die Kooperation mit RIEDEL Communications, Tel Aviv University, Universität der Künste Berlin und durch die Förderung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Theaterfreunde Wuppertal, Renaissance AG, Jackstädt Stiftung.

Weiterhin durch die Unterstützung der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland, Stadtsparkasse Wuppertal, E/D/E, die E/D/E Stiftung, Dr. Jörg Mittelsten Scheidt, Gebr. Becker, Barmenia, Druckhaus Ley + Wiegandt, Rhaban Rau Notariat sowie Spenden von Zuschauer_innen.

Videoproduktion Mitschnitt: Connectiv Media, Nico Trappmann

Medien:

Den Trailer finden Sie ›hier https://vimeo.com/408886038

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