21. April 2020

Philipp Böhm kassiert Preis der „Literatur Biennale“

Zum vierten Mal verleiht die Stadt Wuppertal den von der Kunsts􏰀􏰁tiftung NRW ges􏰀􏰁eten „Preis der Wuppertaler Literatur Biennale“: Den mit 3.000 Euro do􏰀tierten Hauptpreis erhält Philipp Böhm für seine Erzählung „Playhouse“, den mit 1.000 Euro do􏰀tierten Förderpreis erhält Astrid Gläsel für ihre Erzählung „Einander Gutes tun“.

Philipp Böhm – © Wuppertaler Literatur Biennale

Für den Preis, mit dem der literarische Nachwuchs gefördert wird, ha􏰂ben sich 94 jüngere Autorinnen und Autoren unter 35 Jahren aus dem gesamten deutschsprachigen Raum mit einer Erzählung zum diesjährigen Biennale-Thema „Berührungen. Tier – Mensch – Maschine“ beworben.

Der Jury für den „Preis der Wuppertaler Literatur Biennale 2020“ gehören an: Luisa Banki (Germanis􏰀sche Fakultät, Bergische Universität Wuppertal), Yannic Han Biao Federer (Autor, Preisträger 2018), Maren Jungclaus (Literaturbüro NRW), Max Chris􏰀an Graeff (Autor und Lektor) und Dr. Katja Sche􏰂ler (Literaturwissenscha􏰁lerin).

Die Preisverleihung ist immer einer der Höhepunkte der Wuppertaler Literatur Biennale. Aufgrund der aktuellen Situation􏰀on musste die Wuppertaler Literatur Biennale für ihren ursprünglichen Termin im Mai 2020 abgesagt werden. Sie wird jedoch in komprimierter Form im Herbst 2020 statt􏰃inden, darin dann eingebunden auch die Preisverleihung.

Die Preisträger*innen

Philipp Böhm, geboren 1988 in Ludwigshafen, studierte Germanisti􏰀k und Poli􏰀kwissenschaften􏰁 in Jena und Bremen. Mehrere seiner literarischen Texte wurden in Literaturzeitschrift􏰁en und Anthologien veröffentlicht. 2014 erhielt er das Bremer Autorensti􏰀pendium. Beim 24. Open Mike 2016 war er unter den Finalisten. Sein Debütroman „Schellenmann“ erschien 2019 im Verbrecher Verlag. Er ist Mitglied der Redaktion􏰀on des Literatur- und Kulturmagazins metamorphosen und arbeitet für das Kreuzberger Literaturhaus Le􏰂rétage. Er lebt in Berlin.

 

Astrid Gläsel – € Wuppertaler Literatur Biennale

Astrid Gläsel, geboren 1993 in Stu􏰂gart, aufgewachsen in Dresden, studiert Poli􏰀kwissenschaft􏰁en mit Schwerpunkt Umweltpoli􏰀k an der Freien Universität Berlin. Wenn sie sich nicht der sozial-ökologischen Transformation􏰀 der Gesellscha􏰁ft widmet oder im Wald befindet, schreibt sie Prosa. So hat sie zum Beispiel 2018 den Text des Monats Februar beim Schreibwe􏰂bewerb des Literaturhauses Zürich verfasst.

Die Wuppertaler Literatur Biennale

Die Wuppertaler Literatur Biennale holt seit 2012 interna􏰀tional renommierte Autor*innen in die Stadt und bindet zugleich die Wuppertaler Literaturverbände und Schrift􏰁steller*innen in das Fes􏰀tival ein. Diese

Verbindung aus internationalen􏰀onaler Ausrichtung und regionaler Verwurzelung hat sich als Konzept bewährt und die Wuppertaler Literatur Biennale zu einer etablierten Literaturveranstaltung in Nordrhein-Wes􏰄alen avancieren lassen.

Im Zweijahresrhythmus beleuchtet das Fes􏰀val jeweils aus literarischer Perspek􏰀ve zehn Tage lang an unterschiedlichen Orten der Stadt ein brisantes aktuelles Thema: Freiheit (2012), unterwegs nach Europa (2014), Utopie Heimat (2016), #SchönLügen (2018) und Berührungen. Tier – Mensch – Maschine (2020).

Ermöglicht wird der „Preis der Wuppertaler Literatur Biennale“ durch die Unterstützung und Zusammenarbeit mit der Kunstsstift􏰀􏰁ung NRW, die dem gesamten Fe􏰀stival, gemeinsam mit dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft􏰁 des Landes NRW, als Haupt􏰄förderer zur Seite steht.

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