17. April 2020

Sammelband zu „Übersetzten Erinnerungen“ veröffentlicht

Erinnerungen an den Holocaust in Literatur, Film und anderen Medien sind Thema des Sammelbandes „Translated Memories: Transgeneral Literature on the Holocaust“, den Dr. BETTINA HOFMANN, Amerikanistin an der Bergischen Universität Wuppertal, gemeinsam mit Dr. URSULA REUTER, Leiterin der Germania Judaica (Kölner Bibliothek zur Geschichte des deutschen Judentums), herausgegeben hat.

© Bergische Universität / Lexington Books

 

In „Translated Memories: Transgeneral Literature on the Holocaust“ sind zum einen englische und amerikanische Autor*innen versammelt, deren Eltern oder Großeltern aus Deutschland während der Nazizeit emigrieren mussten und die über die Bedeutung der deutschen Sprache für ihr Schreiben auf Englisch Auskunft geben.

Zum anderen gibt es Beiträge von Wissenschaftler*innen aus verschiedenen Disziplinen (Literaturwissenschaften, Geschichte, Judaistik, Psychologie), die über den Sprachwechsel über die Generationen im Schreiben über den Holocaust geforscht haben.

„Durch die Zusammenführung von Autor*innen und Wissenschaftler*innen (oft beides) aus verschiedenen Generationen, Ländern und Sprachen und durch die Konzentration auf transgenerationale und übersetzerische Fragen bietet dieses Buch vielfältige Perspektiven auf das Thema Holocaust-Gedächtnis, seine Auswirkungen und seine laufende weltweite Kommunikation“, erläutert Herausgeberin Bettina Hofmann.

Der Band ging aus einer internationalen Tagung mit Teilnehmer*innen aus Deutschland, Großbritannien, Israel und den USA hervor, die im Juli 2015 in Essen am Ludwig- Steinheim Institut für deutsch-jüdische Geschichte stattfand.

Hofmann, Bettina und Reuter, Ursula (Hrsg.): Translated Memories: Transgenerational Perspectives on the Holocaust. Lexington Books; 406 Seiten; 189,95 Euro.

www.rowman.com

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