16. April 2020

MemoEuro‐Schein erinnnert an Tuffi-Sprung

Vor 70 Jahren sprang Elefant Tuffi aus der Schwebebahn – jetzt gibt es den Tuffi-Sprung als MemoEuro‐Schein. Über die Geschichte von Tuffi staunt bis heute die ganze Welt. Wuppertal Marketing würdigt das einzigartige Ereignis mit einem eigenen MemoEuro‐Schein ohne Notenwert, der ab dem 16.04. unter wuppertalshop.de erhältlich ist.

Der Tuffi MemoEuro-Schein – © WMG

 

Diese Geschichte ist weltweit einmalig: Am 21. Juli 1950 bugsierte Zirkusdirektor Franz Althoff das vier Jahre alte Elefantenmädchen Tuffi in die Schwebebahn – es sollte eine Werbeaktion für die nächsten Vorstellungen sein.

Der indische Elefant war vorher schon mehrmals zu Werbezwecken in anderen Städten Straßenbahn gefahren. Doch in der vollbesetzten Schwebebahn bekam Tuffi Panik, nahm Anlauf und riss im zweiten Versuch die Seitenwand des Zuges auf.

Rumms – landete sie in der Wupper. Doch Tuffi hatte Glück und ein dickes „Fell“, denn sie blieb nach zehn Metern Sturz bis auf ein paar Schrammen am Hinterteil unverletzt. Das kann es nur in Wuppertal geben, der Stadt mit der einzigartigen Schwebebahn…

Ein kurzer Ausflug in Tuffis Geschichte

Harry, Sohn des Zirkusdirektors Franz Althoff, war damals als 12jähriger Junge Augenzeuge von Tuffis spektakulärem „Jump“. Er erklärte später in einer TV-Sendung, dass sein Vater eigentlich sofort hinterher springen wollte, um sich um Tuffi zu kümmern. Er habe ihn aber in letzter Sekunde davon abgehalten können.

In der Schwebebahn selbst gab einige leicht verletzte Fahrgäste. Für Franz Althoff und den damaligen Verantwortlichen der Wuppertaler Stadtwerke, der die Genehmigung für die Elefanten-Tour über die Wupper damals erteilte, hatte Tuffis Sprung Folgen: Beide wurden in einem Gerichtsverfahren „wegen fahrlässiger Transportgefährdung“ zu einer Geldstrafe in Höhe von 450 DM verurteilt.

Begründung des Gerichts: Die Schwebebahn sei als Transportmittel für Elefanten ungeeignet. Ein Urteil, dem man sich durchaus anschließen kann…

Und so ging es mit Tuffi weiter: Der Zirkus Althoff wurde 1968 aufgelöst. Der Elefant und einige andere Tiere landeten beim „Cirque Alexis Gruss“ in Paris. Dort starb Tuffi 1989 im Alter von 43 Jahren.

Tuffis abenteuerliche Schwebebahnfahrt war übrigens nicht die einzige außergewöhnliche, tierische Reise mit Wuppertals Wahrzeichen. Anfang der 90er Jahre löste auch einmal ein Alligator ein Ticket für eine Werbe-Fahrt über die Wupper – übrigens ohne nennenswerte Vorkommnisse…

MemoEuroschein ab sofort erhältlich

Ab sofort hat Tuffi jedenfaslls einen eigenen MemoEuro-Schein ohne Notenwert. Zu sehen ist das Motiv des Tuffisprungs in der Nähe der Haltestelle Adlerbrücke. Ein historisches Foto von dem Vorfall gibt es nicht, deshalb wurde die berühmte Fotomontage des Ereignisses benutzt.

Scheine sind unter wuppertalshop.de erhältlich

In den letzten Jahren hat sich der Trend entwickelt, Scheine ohne Notenwert mit Sehenswüdigkeiten herzustellen. Die Scheine sind nicht nur bei Sammlern beliebt, sondern auch als Geschenk und Mitbringsel gern gesehen.

Die neuen Tuffi MemoEuro-Scheine kosten 3 Euro pro Stück. Sie sind ab 16. April erhältlich unter:

http://www.wuppertalshop.de

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