9. April 2020

Schon vor Corona arm – jetzt fehlt es am Nötigsten

Spendenaufruf für die Ärmsten der Armen! Die sozialen Dienste des Caritasverbandes schlagen Alarm. Sie berichten zunehmend von Menschen, die bereits vor der Corona-Epidemie in prekären Verhältnissen gelebt haben und denen es jetzt am Notwendigsten fehlt.

 

Beratung hinter Plexiglas im Internationalen Begegnungszentrum in der Hünefeldstraße. Zunehmend suchen Menschen, denen es am Notwendigsten fehlt, beim Caritasverband Hilfe – © Foto: Olga Zimpfer

 

„Menschen, die bisher schon am unteren Limit gelebt haben, sind teilweise nun existenziell betroffen“, so Anita Dabrowski, Leiterin des Fachdienstes Integration und Migration beim Caritasverband Wuppertal/Solingen.

Den Menschen fehlen Nahrungsmittel und Hygieneartikel wie zum Beispiel Windeln. Zu den Betroffenen zählt Anita Dabrowski unter anderem alleinerziehende Migrantinnen, deren ohnehin spärlichen Nebenverdienste weggefallen sind, osteuropäische Arbeiter, die ohne Job mittellos in Deutschland festsitzen, Opfer von häuslicher Gewalt und Strafentlassene, die derzeit kaum Zugang zum staatlichen Hilfesystem finden können.

Zur Unterstützung von Menschen, denen es durch die Auswirkungen der Corona-Epidemie am Notwendigsten fehlt, bittet der Caritasverband um Spenden.

Spenden können über die Internetseite der Caritas www.caritas-wsg.de online unter dem Stichwort „Corona-Hilfe“ überwiesen werden. Oder unter dem gleichen Stichwort auf das Konto des Caritasverbandes Wuppertal/Solingen:
Sparkasse Wuppertal IBAN DE15 3305 0000 0000 9188 88

 

 

Kommentare

Neuen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.