17. März 2020

Stadtbetrieb Sport und Bäder in weiblicher Hand

Der Wuppertaler Sport darf auf neue Impulse hoffen. Mit Alexandra  Szlagowski (48) bekommt der Stadtbetrieb Sport und Bäder erstmals eine weibliche Führungskraft. Sie hat sich im Auswahlverfahren für die Nachfolge von Norbert Knutzen durchgesetzt, der aus Altersgründen ausscheidet.

Alexandra „Elli“ Szlagowski © privat

Alexandra Szlagowski ist im Wuppertaler Sport keine Unbekannte. Sie ist langjähriges Mitglied des Vereins Bergische Sportpresse.  Seit 2018 gehört sie als ehrenamtliche Geschäftsführerin auch dem neuen, von ZDF-Reporter Martin Schneider geführten VBS-Vorstand an. 

Hier machte sie schon einen ausgezeichneten Job, so als sie im letzten Jahr mitverantwortliche Organisatorin beim EU- Besuch der Bergischen Journalisten in Brüssel oder ein Jahr zuvor im Berlin beim Besuch des Bundestages war.

Aber auch als Sportlerin trat die „große Blonde“ zum Beispiel beim Remscheider Röntgenlauf im Halbmarathon oder als Basketballerin in Erscheinung. Als freiberufliche journalistische Mitarbeiterin hat sie für verschiedene Medien über diverse Sportarten berichtet und fühlte sich dem Sport schon immer besonders verbunden.

Die gebürtige Remscheiderin hatte ihr Abitur im Leibnitz-Gymnasium gemacht, bevor sie ihre berufliche Laufbahn 1991 mit einer Ausbildung zur Inspektorin bei der Wuppertaler Stadtverwaltung begann. Sie arbeitete zuletzt beim Presse- und Werbeamt und ist jetzt für die interne Unternehmenskommunikation zuständig.

Alexandra Szlagowski, die in Freundeskreisen nur „Elli“ genannt wird, ist eine geborene Ellerbrake, Tochter des ehemaligen Remscheider Oberstadtdirektors Wilhelm Ellerbrake.   „Elli“ ist verheiratet und Mutter von zwei noch schulpflichtigen Söhnen im Alter von 14 und 16 Jahren. Sie gilt als kommunikative Frau, die Familien- und Berufsleben immer gut in Einklang zu bringen vermochte.

Noch offen ist, wann sie ihre neue Aufgabe, auf die sie sich sehr freut, übernehmen kann. Wegen der aktuelle Corona-Pandemie wird sie derzeit noch in der Unternehmenskommunikation dringend gebraucht. „Ich gehe davon aus, dass ich spätesten in drei Monaten wechseln kann“, erklärte sie uns.

Text: Siegfried Jähne

Kommentare

Neuen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.