5. März 2020

Forschungsprojekt wird gefördert

Um die Verbesserung rechnergestützter Simulationsverfahren elektrischer Systeme geht es in einem neuen Forschungsprojekt unter Leitung von Prof. Dr Markus Clemens, Lehrstuhl für Theoretische Elektrotechnik an der Bergischen Universität Wuppertal.

© Grafik: Benedikt Bergenthal

Die Wissenschaftler*innen erforschen im Rahmen des Projekts die Grundlagen zur Berechnung komplexer elektrischer und magnetischer Felder mit modernen Methoden der Mustererkennung. Für ihr Vorhaben erhalten sie von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für die kommenden drei Jahre eine Förderung in Höhe von rund 295.000 Euro.

Die rechnergestützte Simulation elektrischer und magnetischer Felder ist ein wichtiges Werkzeug bei der Auslegung und Optimierung elektrotechnischer Geräte. In der Energieübertragungstechnik, etwa bei Isolatoren und Energiekabeln, werden überwiegend elektrische Felder berechnet. Bei Energiewandlersystemen, wie induktiven Ladesystemen, Elektromotoren, und Transformatoren spielen hingegen Magnetfelder eine wichtige Rolle für die Funktion der Systeme.

Mit dem durch die DFG geförderten Forschungsprojekt „Zeitreihenanalyse-Techniken für transiente elektro- und magneto-quasistatische Feldsimulationen“ sollen diese Computerberechnungen verbessert werden.

„Rechnergestützte Simulationen von zeitlich veränderlichen elektrischen und magnetischen Feldern erzeugen große Datenmengen. Diese mit oft hohem Aufwand berechneten Zwischenergebnisse können heute aber kaum weiterverarbeitet werden. Wir wollen jetzt die in diesen großen Datenmengen enthaltenen Informationen herausarbeiten. Dazu nutzen wir moderne Verfahren der Signalanalyse, wie sie in ähnlicher Form auch beim maschinellen Lernen angewendet werden. Unsere Algorithmen sollen aus den von ihnen berechneten Daten lernen, wie sie besser werden können“, erklärt Prof. Clemens.

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