21. Februar 2020

Goldenes Siegel für saubere Hände

Seit 2008 zeichnet die „Aktion Saubere Hände“ Gesundheitseinrichtungen aus, die in besonderem Maße zur Verbesserung der Händedesinfektion an ihrem Haus beitragen. Das Wuppertaler Helios Universitätsklinikum konnte jetzt das "Goldene Siegel für Händehygiene" entgegen nehmen. Ziel ist, die Übertragung und Ausbreitung von Infektionen zu vermeiden.

(v. l.): Sabine Strubelt, Elke Brechtmann, Dagmar Ziegeler, Dr. Felix Giebel, Joanna Schega, Georgia Mitsakou – © Helios Universitätsklinikum Wuppertal / Michael Mutzberg

 

Um mit dem Zertifikat ausgezeichnet zu werden, müssen viele Voraussetzungen erfüllt sein: Unter anderem muss die Gesundheitseinrichtung seine Mitarbeiter in der Händedesinfektion schulen, die Einhaltung der Vorgaben sicherstellen, den Händedesinfektionsmittelverbrauch messen und Aktionstage zur Thematik durchführen.

Alle Vorgaben müssen für mindestens zwei Jahre erfüllt sein und der Verbrauch an Händedesinfektionsmittel pro Patient und Tag muss für das Zertifikat in Gold größer sein als bei 75% der anderen teilnehmenden Krankenhäuser.

2018 wurde das Helios Universitätsklinikum bereits mit dem silbernen Zertifikat ausgezeichnet, das Siegel in Gold gilt nun für die Jahre 2019 und 2020.

„Eine ausgezeichnete Händehygiene ist maßgeblich, damit wir unsere Patienten möglichst schnell wieder gesund in den Alltag entlassen können“, sagt Dr. med. Felix Giebel, leitender Arzt der Abteilung für Krankenhaushygiene. „Wir sind deshalb umso stolzer, dass unser Engagement im Kampf gegen Infektionen Wirkung zeigt und gewürdigt wird.“

Über die „Aktion Saubere Hände“

Die Aktion wurde 2008 mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit ins Leben gerufen. Sie basiert auf der WHO-Kampagne „Clean Care is Safer Care“, die die Verbesserung der Patientensicherheit zum Ziel hat. Seit 2014 ist die Aktion eigenständig.

 

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