14. Februar 2020

WUPPERTAL HILFT! – es ist angerichtet

Der Countdown läuft! Das 12. Benefiz-Festival "WUPPERTAL HILFT!" am 15. Februar (19 Uhr) in der Unihalle rückt immer näher. Das hochkarätige Musik- & Kulturprogramm steht. Die Interpreten freuen sich, für eine gute Sache auf der Bühne zu stehen. Und diesmal engagieren sich mit Hans-Jürgen Hiby, Leif Skoglöf und Christian von Grumbkow auch drei bildende Künstler bei dem Charity-Festival, dessen Erlös der Vohwinkeler Kinder-Tafel zugute kommt.

Sie sind die engagierten Wuppertaler*innen hinter dem erfolgreichen Charity-Festival, die Mitglieder des gemeinnützigen Vereins WUPPERTAL HILFT! – (v.l.) der 1. Vorsitzende Stefan Mageney, Dr. Imke Dinsing, Margit Schiel, Conny Schiele, Heike Grawunder, Marion Geberzahn, Dr. Susanne Bellenbaum, Anja Käppner-Herzog und Jutta Küster-Mageney. Es fehlen Michael Thöne und Barbara Neusel-Munkenbeck – © Foto Till Brühne

 

Die Festival-Tickets kosten 10 €. Die kompletten Eintrittsgelder fließen auf das Konto des „Kinder-Tisch Vohwinkel e.V“. Der gemeinnützige Verein unterhält die Vohwinkeler Kinder-Tafel, versorgt Kinder aus Familien, die nicht auf Rosen gebettet sind, u.a. in der Woche mit gesundem Mittagessen, bietet ihnen Schulaufgaben-Hilfe an und unterhält einen betreuten Spielplatz, den „Sternpunkt“. Also: Wer kommt, der hilft!

Neben den Eintrittsgeldern und Spenden von Sponsoren aus der Wuppertaler Wirtschaft hat die Bethe-Stiftung zugesagt hat, den Erlös durch die Eintrittsgelder bis maximal 10.000 € zu verdoppeln.

Zum Programm

Das Programm, ein spannender Querschnitt durch unterschiedlichste Musik-Stile, kann sich hören und sehen lassen:

Stefan Mageney, 1. Vorsitzender von „WUPPERTAL HILFT!“, der sich weit über 100 Bewerbungs-Demos anhören musste: „Wir sind ein wenig stolz darauf, dass unser Festival inzwischen weit über Wuppertal hinaus Beachtung findet. Es haben sich Bands, Gruppen und Einzelinterpreten aus ganz Deutschland bei uns beworben. Wir haben natürlich einen hohen Qualität-Anspruch. Ich bin mir sicher, dass wir eine gute Auswahl getroffen haben und die Besucher des Festivals voll auf ihre Kosten kommen.“

 

Die Hardrock-Coverband „BOURBON STREET“. In der Mitte Frontmann Stefan Mageney – Foto: Bourbon Street

 

Für den guten Zweck treten ohne Gage auf:

Bourbon Street – Hardrock-Cover-Band um Frontmann Stefan Mageney – von Accept bis Whitesnake

Super Strut – eine Soul- & Funk-Band, deren Mitglieder im Ruhrgebiet zuhause sind. Das Motto der neun Musiker: „Just For Fun(k)“

Jazzpension – die aus 20 talentierten Nachwuchs-Jazzern der Bergischen Musikschule bestehende Big Band begeistert die Zuhörer mit knackigem Funk, aber auch mit herzerweichenden Gesangs-Balladen

Vox Vallis – die „Stimme des Tals“ – ein Vokal-Ensemble aus den Reihen der Wuppertaler Kurrende mit einem Repertoire von Thomas Tallis bis zu den „Wise Guys“

Gib Acht – besteht aus acht Mitgliedern des großen Wuppertaler Saxophon-Orchesters „Sax For Fun“ – von Swing, über Filmmusik bis Musical

Aim 45 – die bergische Pop-Band um den Journalisten Eike Birkmeier (Keyboards/Backing Vocals)

Anna Déinyan – absolvierte eine Ausbildung zur Jazz- und Pop-Sängerin an der Musikhochschule Arnhem (NL)

NerdbyNature – der Rapper liefert feuchtfröhlichen Rap und Hip-Hop mit „berauschender Wirkung“ ab

Threepwood ‚N Strings – eine Indie- & Irish-Folk-Band aus dem Ruhrgebiet. Ihr Debüt-Album „The Kingdom Of Yours“ liess aufhorchen

Wupperklang – der Frauenchor besteht aus 28 Sängerinnen – das Liedgut reicht von Schlager, über Rock und Pop bis hin zu Musical-Klassikern

Lissia – die Singer-Songwriterin aus NRW zelebriert melancholische Akustik-Pop-Coversongs

aberANDRE – die Band spielt eine unnachahmliche Mischung aus Deutsch-Pop, Rock, Elektro und Rap 

Fox & Flowers – Sängerin Elena Fuchs und ihre drei Musiker glänzen mit Eigenkompositionen und Pop-Jazz-Cover-Songs

The Cube – die Boyband aus Wuppertal verwöhnt ihr Publikum mit wunderschönen Balladen und Songs mit Ohrwurmcharakter.

Udopia – die Wuppertaler Udo-Lindenberg-Cover-Band um Sänger & Lindenberg-Double René Oschmann – „Hintern Horizont“ geht’s weiter

Moderator des Groß-Events in der Unihalle ist wie immer Michael Brockordt von „Radio Wuppertal“, sozusagen die sonore Stimme des Tals. Der Rundfunk-Profi führt seit dem ersten Festival charmant und unaufgeregt durchs Programm. (LESEN Sie dazu auch unter der Rubrik „Interviews“: „Radiomoderator Michael Brockordt: Die Stimme des Tals“)

Die professionelle Licht- und Soundtechnik und die Manpower wird wieder einmal Michael Thöne – Geschäftsführender Gesellschafter von Thöne & Partner sowie 2. Vorsitzender von WUPPERTAL HILFT! – kostenlos zur Verfügung stellen.

Er und seine Technik-Crew bauen am Samstag (14.02.) in schweißtreibender Nachtschicht die Bühnentechnik auf. Und beim Festival selbst sitzt Michael Thöne dann ganz bestimmt wieder höchstpersönlich hinter dem riesigen Mischpult und mixt den brillanten Sound – so wie immer…

 

Michael Brockordt an seinem Arbeitsplatz im Rundfunkstudio – © Foto: Radio Wuppertal

 

Eine künstlerische Premiere

Erstmals unterstützen bekannte bildende Künstler aus Wuppertal das Benefiz-Festival von „WUPPERTAL HILFT!“

Der Bildhauer Hans-Jürgen Hiby, sowie die Maler Leif Skoglöf und Christian von Grumbkow stellen Kunstwerke zur Verfügung, die zugunsten der Vohvinkeler Kinder-Tafel versteigert werden.

Die von Hans-Jürgen Hiby 2005 geschaffene Skulptur heißt „Kleiner Torso“ 

Material: Ahorn  – Maße: 54 x 44 x 22 cm – Gewicht: 11,5 kg 

Das von Leif Skoglöf gemalte Bild hat die Maße 70 x 70 cm. Titel: „Freude“

Das Acrylgemälde des Malers und früheren Musikers („Hoelderlin“) Christian von Grumbkow heisst „Hoffnung“ und ist 60 x 80 cm groß.

Die drei Künstler werden ihre gestifteten Kunstwerke während der Veranstaltung auf der Bühne präsentieren.

Der Vorsitzende Stefan Mageney: „Ich freue sehr, dass wir diesmal erstmals auch drei bekannte bildende Künstler aus Wuppertal dafür gewinnen konnten, sich auf beeindruckende Weise für unsere Sache zu engagieren.“

 

Leif Skoglöf mit Anja Käppner-Herzog – Vorstandsmitglied bei WUPPERTAL HILFT! – und dem Kunstwerk „Freude“ – © Foto: WUPPERTAL HILFT!

 

Die Spielregeln für die  „Charity-Kunst-Auktion“

 

Die Kunst-Auktion beginnt am Samstag 15.02. um 24 Uhr

Unter der E-mail-Adresse wh.kunst.auktion@gmail.com können mit dem jeweiligen Stichwort Gebote abgegeben werden.

Christian von Grumbkow: Stichwort „Hoffnung“

Hans-Jürgen Hiby: Stichwort „Kleiner Torso“

Leif Skoglöf: Stichwort „Freude“

Mindestgebot für jedes der drei Kunstwerke: 150 €

Danach kann in Schritten von 15 € weiter geboten werden.

Die jeweiligen Höchstgebote werden täglich auf den Online-Portalen www.wuppertal-hilft.de und www.diestadtzeitung.de veröffentlicht

Die WUPPERTAL HILFT!-Charity-Auktion läuft bis zum 29.02 um 24 Uhr. (Der Rechtsweg ist ausgeschlossen)

Der Ersteigerer des jeweiligen Kunstwerkes wird nach Ablauf der Online-Auktion informiert und das Procedere der Übergabe abgestimmt. Viel Glück!

www.wuppertal-hilft.de

www.kinder-tafel-vohwinkel.de

Tickets u.a. unter www.wuppertal-live.de

Das obligatorische Gruppenbild vor dem Start des Festivals im Wuppertaler Brauhaus – © Till Brühne

Mehr über die teilnehmenden Künstler

 

Christian von Grumbkow: Ein Komponist der Farben

 

Er ist ein Komponist der Farben. Christian von Grumbkow, ein Künstler der sich weit über Wuppertal hinaus einen Namen geschaffen hat. Als Maler und als Musiker. Als Gründer und Gitarrist der Art-Rock-Gruppe „Hoelderlin“ (1970 – 1977) malte er noch Klangbilder, spielte gemeinsam mit Bands wie den „Scorpions“ auf großen Festivals. Alben wie „Clowns & Clouds“ oder „Rare Birds“ ließen die Musik-Welt aufhorchen. Die Gitarre stellte von Grumbkow schon vor Jahren zu Gunsten von Pinsel, Leinwand und Farben in die Ecke.

Der ehemalige Dozent der berühmten Kunsthochschule Folkwang in Essen drückt sich und seine Gefühle nur noch mit dem Pinsel aus und schafft beindruckende Farbkompositionen. Und das, ohne eine nebulöse, mystische Aura um sich aufzubauen. „Ich male keine Botschaft, keine Gedanken, ich male Farbe“, lautet Christian von Grumbkows einfaches und schlichtes Erfolgs-Geheimnis. 

Kunst-Liebhaber in ganz Europa und in Amerika lieben die Farbenspiele des junggebliebenen 73 Jahre alten Künstlers. Privatleute und Unternehmen kaufen seine Bilder. Besucher bestaunen immer wieder sein 12 Meter langes Werk „Apassionata“, das im Foyer der Barmenia-Hauptverwaltung förmlich erstrahlt. 

Weitere imposante Grumbkow-Kunstwerke werten die riesigen Flure des Versicherungs-Sitzes auf. „Lebens-Ströme“ nennt der Wuppertaler sein 10 x 6 Meter großes Bild, das den Eingangsbereich der Volkswohlbund-Versicherung in Dortmund über drei Etagen dominiert. Im neuen „Theater am Engelsgarten“ glänzt der kreative Kopf mit drei großflächigen Glasmalereien. Und im Süden der Republik finden sich inzwischen immer mehr Arbeiten des Wuppertalers im öffentlichen Raum, in Hotels, Banken und Firmenfoyers. www.grumbkow-colors.de

 

Christian Grumbkow (r.) mit Stefan Mageney und dem Kunstwerk „Hoffnung“ – © Foto. WUPPERTAL HILFT!

 

 

Hans-Jürgen Hiby: Kunst mit der Kettensäge

 

Mit seinem Charakterkopf würde Hans-Jürgen Hiby ganz sicher auch als Darsteller bei den Passionsfestspielen in Oberammergau eine gute Figur abgeben. Der 78 Jahre alte Künstler strotzt er nur so vor Vitalität. Seine Kunstwerke aus Holz und Stein verlangen ihm aber auch körperlich alles ab.

Mit zehn Kettensägen unterschiedlicher Größe bearbeitet er meterdicke Baumstämme. So entstehen die Rohlinge für seine Skulpturen wie „Der letzte Tanz?“, eine Hommage an die Tanztheater-Chefin Pina Bausch. Den letzten Schliff erhalten Hibys Skulpturen allerdings durch Schnitzwerkzeuge, Schleifmaschinen und per Hand durch Schmirgelpapier. „Meine Frau Doris nennt mich schon den Kettensägen-Mörder, weil ich schon so viele Kettensägen auf dem Gewissen habe“, erzählt das Wuppertaler Urgestein. 

Der Wuppertaler studierte Kunsterziehung in Düsseldorf, Bonn und Mainz. Ein Jahr besuchte er zudem die Meisterschule des berühmten österreichischen Bilderhauers Prof. Fritz Wotruba in Wien. Doch trotz aller Zukunftsperspektiven als Künstler blieb er auf dem Teppich: „Ich habe bei einem Kommilitonen miterlebt, dass er von der Kunst nicht leben konnte. Deshalb bin ich zurückgekehrt und habe mein Kunsterzieher-Studium abgeschlossen.“

Hiby wurde Referendar an einem Gymnasium in Remscheid. 1970 wechselte er als Kunsterzieher ans Gymnasium an der Sedanstrasse in Wuppertal. Dort ging er 2003 als Oberstudienrat für Kunst in Pension. „Meine Festanstellung als Lehrer hat dafür gesorgt, dass ich bis heute nicht von meiner Kunst leben muss.“ Rund 100 große Skulpturen hat er bislang in seinem Atelier, einer ehemaligen Textil-Werkstatt, in der seine Eltern noch Klöppelspitzen in Lohnarbeit hergestellt hatten, geschaffen. www.hiby-skulpturen.de

 

Bildhauer Hans-Jürgen Hiby (l.) mit Stefan Mageney, Vorsitzender von WUPPERTAL HILFT! und dem Kunstwerk „Kleiner Torso“ – G Foto: WUPPERTAL HILFT!

 

 

Leif Skoglöf: Happy-end in Wuppertal

 

Leif Skoglöf kam am 28.11.1949 in Enköping (Schweden) zur Welt. Schon früh offenbarte er zwei Leidenschaften hatte: Sport und Malen. Der Künstler, der seit 1983, abgesehen von einem Abstecher nach Schwelm, in Wuppertal lebt und arbeitet: „Schon im Kindergarten war ich der Beste. Immer wenn es etwas zu malen gab, musste ich ran, ob es jetzt um Einladungen fürs Sommerfest ging oder um selbstgemalte Weihnachtskarten.“

Leif Skoglöf (70) studierte an der renommierten Kunstakademie Stockholm. 1.000 Bewerber gab es für die Studienplätze, nur sechs wurden angenommen. Leif Skoglöf war dabei. Stolz ist der sympathsiche Maler auch auf sein Stipendium für ein Kunststudium an der angesehenen Yale University (US-Staat Connecticut) im Bereich Malerei – Grafik – Zeichnung.

Werke von ihm hängen mittlerweile im Nationalmuseum Stockholm (Schweden), im Modern Museum of Art in Västeras (Schweden), in der Schwedensammlung der Kunstsammlung NRW „K20 K21“ (Düsseldorf) und in vielen öffentlichen Einrichtungen in Schweden und Deutschland. Seit 1975 stellt Leif Skoglöf regelmässig in Scheden, Belgien und Deutschland aus.

In Wuppertal ist er seit über 30 Jahren fest verwurzelt. Der Künstler hat an der Wupper auch sein privates Glück gefunden. Eines Tages meldete sich nämlich die Innenarchitektin Katja Fiedler, Mutter von drei Söhnen, in seiner Malschule an. Es entwickelte sich eine Love-Story mit Happy-end. Seit dem 27.03.2015 sind Leif und Katja glücklich verheiratet – nach 13 Jahren Probezeit.

Leifs Glück ist fast perfekt – nur die Gesundheit spielt ihm immer wieder einmal einen Streich. Leif Skoglöf hat bereits drei Herzinfarkte hinter sich – Folgen einer Erkrankung, die er von seinen Eltern geerbt hat. www.skogloef.de

 

(V.l.) Anja Käppner-Herzog, Hans-Jürgen Hiby, Udo Schemann, Stefan Mageney, Jennifer Probst, Michael Brockordt und Carlo Pistor – © Foto Taro Kataoka

 

 

 

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