13. Februar 2020

Neues Wahrzeichen für Versorgungssicherheit

Bayer in Wuppertal ist um ein sichtbares Wahrzeichen reicher: Zwei Großkräne hievten jüngst einen neuen Kamin für zwei neue Gasmotoren passgenau auf das vorbereitete Fundament. Der knapp über 20 Tonnen schwere und insgesamt 45 Meter hohe Schornstein gehört nun zu den höchsten Anlagenteilen im Werk an der Wupper.


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Das neue Wahrzeichen – der 45 Meter hohe Gasschornstein – © Bayer AG

Die Aktion war ein wahrer Hingucker: Zunächst hob der 200 Tonnen-Kran den unteren Teil des in zwei gleich großen Stücken angelieferten Kamins von der Waagerechten in die Senkrechte und setzte ihn durch das geöffnete Dach eines ehemaligen Produktions- gebäudes auf die vorgesehene Position.

In einem nächsten Schritt bugsierte der Kran das zweite Kaminteil von oben auf das bereits installierte untere Schornsteinelement. Fachleute verschraubten die beiden Teile zu einem Ganzen. In luftiger Höhe montierten sie zusätzlich zwei Kühler.

Der Kamin hat einen Durchmesser von 1,70 Meter und ist mit vier Innenrohren ausgestattet. Für die Standfestigkeit hatten im Vorfeld intensive Fundamentarbeiten gesorgt.

Der Edelstahlkoloss ist das weithin sichtbare Anlagenteil von zwei neuen Gasmotoren. Sie dienen der Eigenproduktion von Strom, falls es zu einem langfristigen Stromausfall kommt. Diese neue Infrastruktur ergänzt bestehende Ersatzsysteme.

Darüber hinaus leisten sie auch einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz. Neben der Erzeugung und Speicherung von regenerativer Energie ist es genauso unerlässlich die Netze möglichst gleichmäßig zu belasten und Lastspitzen zu vermeiden.

Innovative Technik

„Mit dieser innovativen Technik tragen wir zur Versorgungsstabilität insgesamt bei. Denn mit der zusätzlichen Eigenproduktion von Strom halten wir das Stromnetz für die Übertragung von regenerativ erzeugten Energien in den öffentlichen Netzen frei von Lastspitzen“, erklärt Bereichsingenieur Uwe Geigle.

Die Maßnahme ist eingebettet in ein umfassendes Konzept zur sicheren Stromversorgung von Anlagen, Servern und Analysegeräten. Bei der Weiterentwicklung und Verbesserung fließen die hohen Erfahrungen des Fachpersonals ein.

Ausgeklügelte Notfallpläne und Kommunikationsmaßnahmen sind fester Bestandteil, um für den Ernstfall eines Stromausfalls gerüstet zu sein. Ein kontinuierliches Monitoring des Stromverbrauchs ermöglicht es zudem, den Status quo zu optimieren.

Die Entscheidung für Gas folgt ökologischen und ökonomischen Aspekten: „Gas ist ein emissionsarmer Brennstoff und sicher in der Versorgung. Zudem erzeugt er keine Lagerkosten“, erläutert Werksingenieur Volker Klotzki.

Dr. Holger Weintritt, Leiter des Bayer Standorts Wuppertal: „Die gefundene Lösung ist ein sehr gutes Beispiel, wie wir im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses den Herausforderungen der Zukunft in ökologischer und ökonomischer Hinsicht nachhaltig nachkommen. Vor dem Hintergrund des Bayer-weiten Zieles, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu agieren, sind wir gerüstet für weitere Emissionssenkungen.“

www.bayer.de


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