16. Januar 2020

Teams des Solar Decathlon Europe 21 stehen fest

18 internationale Teams wurden von einer hochkarätigen Fachjury zur Teilnahme am Solar Decathlon Europe 21, der 2021 in Wuppertal stattfindet, ausgewählt. Neben Teams aus Europa und Asien konnten auch sechs deutsche Teams mit innovativen Konzepten überzeugen.


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Die Projektverantwortlichen Dr. Daniel Lorberg, Dr.-Ing. Katharina Simon und Prof. Dr.-Ing. Karsten Voss (v.r.n.l.) von der Bergischen Universität Wuppertal freuen sich auf die Arbeit mit den 18 Teams beim Solar Decathlon Europe 21, der 2021 erstmalig in Deutschland, Wuppertal, stattfindet – © Foto: SDE21

 

  • Aachen Fachhochschule Aachen (Team socialENERGY), Deutschland
  • Bangkok Universität Bangkok (Team SAB adaptive living quarter), Thailand
  • Bangkok King Mongkut’s University of Technology Thonburi (Team UR-BAAN), Thailand
  • Biberach Hochschule Biberach (Team X4S), Deutschland
  • Bukarest Universität für Architektur und Stadtplanung „Ion Mincu“ (Team EFdeN), Rumänien
  • Delft Technische Universität Delft (Team SUM), Niederlande
  • Düsseldorf Hochschule Düsseldorf (Team HSD – MI-MO), Deutschland
  • Eindhoven Technische Universität Eindhoven (Team VIRTUe), Niederlande
  • Göteborg Technische Hochschule Chalmers (Team C-Hive), Schweden page1image66380992 page1image66387712
  • Grenoble Grenoble School of Architecture (Team Aura), Frankreich
  • Karlsruhe Karlsruher Institut für Technologie (Team RoofKIT), Deutschland
  • Kopenhagen Technische Universität Dänemark (Team Denmark), Dänemark
  • Pécs Universität Pécs (Team Lungs of the City), Ungarn
  • Prag Tschechische Technische Universität (Team FIRSTlife), Tschechien
  • Rosenheim Technische Hochschule Rosenheim (Team Level Up), Deutschland
  • Stuttgart Hochschule für Technik Stuttgart (Team col.lab), Deutschland
  • Taipeh Chiao-Tung-Nationaluniversität (Team House for All), Taiwan
  • Valencia Polytechnische Universität Valencia (Team Azalea), Spanien

 

Europäische Städte der Zukunft

Innovative Ideen für eine nachhaltige, energieeffiziente und sozialverträgliche Architektur stehen beim Solar Decathlon Europe 21 im Mittelpunkt. Das Ziel ist es, vor dem Hintergrund des Klimawan- dels die Energiewende in urbanen Quartieren voranzubringen und so gemeinschaftlich lebenswerte und zukunftsfähige Städte zu schaffen.Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), geht das Projektteam der Ber- gischen Uni Wuppertal in Kooperation mit der Stadt Wuppertal, dem Wuppertal Institut, der Initiative Utopiastadt, den Wuppertaler Stadtwerken und der Neuen Effizienz GmbH dabei neue Wege.

„Erst- mals in seiner Geschichte findet der Wettbewerb in Deutschland statt. Ich bin stolz, dass es Wupper- tal gelungen ist, mit seiner innovativen Idee eines urbanen Wettbewerbs die Jury zu überzeugen. Ich bin sicher, dass die Teams Ideen präsentieren werden, die als Musterlösungen für andere Städte und Länder gelten werden. Das ist real gelebte Energiewende“, so Peter Altmaier, Bundesminister für Wirt- schaft und Energie.

Ein Wettbewerb, zehn Disziplinen

Die 18 ausgewählten Teams haben nun rund eineinhalb Jahre Zeit, ihre Gebäude zu konzeptionieren und zu planen. Im August 2021 werden schließlich repräsentative Ausschnitte der Gesamtgebäude im Maßstab 1:1 auf dem Areal des Utopiastadt Campus‘ aufgebaut und betrieben. Während die voll funktionsfähigen Häuser für Besucher*innen offen und erlebbar sind, treten die Teams in zehn Wett- bewerbsdisziplinen gegeneinander an.

Bewertet werden unter anderem die Architektur, die Nachhaltigkeit und die Innovation der Gebäude, aber auch die Passgenauigkeit auf soziale Fragen. „Die große Herausforderung ist es, für die dringende Aufgabe der Energiewende und des Klimaschutzes architektonisch und sozial angemessene Lösungen im Gebäudebestand zu entwickeln“, erläutert Wettbewerbsdirektor Prof. Karsten Voss.

Erster Team-Workshop in Wuppertal im April

Anfang April 2020 sind die 18 ausgewählten Hochschulteams zu Gast in Wuppertal und stellen erste Konzepte vor. Neben Arbeitsworkshops werden sich die Zehnkämpfer*innen bei einem Stadtspazier- gang auch mit lokalen Akteur*innen aus dem Mirker Quartier vernetzen, berichtet Dr.-Ing. Katharina Simon, Projektdirektorin für Architektur und urbane Innovation: „Wir freuen uns auf zukunftswei- sende Konzepte, die uns unkonventionelle und innovative Denkanstöße in Richtung klimaneutrale, urbane Transformation geben werden. In den kommenden zwei Jahren wird Wuppertal durch den Solar Decathlon Europe 21 zum Reallabor!“

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