6. Januar 2020

Erneute Heimpleite für die TVB-Handballgirls

Es ist wie verhext – in eigener Halle können die Handballgirls einfach nicht mehr gewinnen. Mehr als 220 Fans wollten den TVB zu Jahresbeginn sehen und endlich wieder einen Heimsieg feiern. Doch am Ende ging der Bundesligaclub aus dem Wuppertaler Osten mit 20:32 (8:13) gegen den VFL Waiblingen unter.

Der TVB konnte sich bei Torhüterin Natascha Krückemeier bedanken, dass die Niederlage nicht noch heftiger wurde – © Foto: TV Beyeröhde

 

In der Anfangsphase scheiterte der TVB vor allem an der eigenen Wurfausbeute – während die Gäste sich als treffsicher erwiesen, ließen die Handballgirls in Serie beste Chancen aus. Überhaupt taten sich die Mädels von Trainerin Dagmara Kowalska nach der Winterpause sehr schwer gegen die offensive Deckung der Gäste ins Spiel zu kommen.

Bereits nach acht Minuten lagen die „Tigers“, die jeden Fehler gnadenlos bestraften, mit 6:1 in Front.  Zum Ende des ersten Durchganges konnte sich der TVB zwar auf 8:11 heranarbeiten, doch in der letzten Spielminute gab es postwendend erneut eine kalte Dusche – innerhalb von nur 30 Sekunden gab zwei weitere Gegentreffer zum 8:13 Halbzeitstand.

„In der Pause haben wir gesagt, dass wir uns nicht mit den Schiedsrichterinnen beschäftigen wollen und sollen“, bestätigte Annefleur Bruggeman nach dem Abpfiff, welche Rolle die Unparteiischen gespielt haben müssen. Gestand aber auch, dass man nach so einer Pleite die Schuld nur an sich und an niemand anderen suchen dürfe.

In der Tat gab es beim TVB nach Wiederanpfiff nur noch ein kleines Strohfeuer zu verzeichnen. Ab der 35. Spielminute brachen bei den Handballgirls alle Dämme und die Gäste aus Schwaben zogen Tor um Tor davon. Vor allem die Defensive präsentierte sich zunehmend desolat. Einzig TVB-Torfrau Natascha Krückemeier verdiente sich mit ihren Paraden noch gute Noten und verhinderte mitunter noch Schlimmeres.

„Schockstarre“ ist wohl das richtige Wort, um die Reaktion der Verantwortlichen nach dem  Abpfiff zu bezeichnen. TVB-Chef Norbert Koch, der auch über eine Stunde nach dem Abpfiff nichts sagen wollte, war die Fassungslosigkeit ins Gesicht geschrieben.

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