9. Dezember 2019

Milena Preradovic Punkt 12 RTL Servus TV

Milena Preradovic: Geschenke-Stress tue ich mir nicht an

Die beliebte TV-Moderatorin feiert Weihnachten ganz beschaulich im Kreise der Familie. Milena Preradovic: „Den Geschenke-Stress tue ich mir einfach nicht an!“

 

Milena Preradovic – Foto: Heli Mayr

Milena Preradovic hat Radio- und TV-Geschichte geschrieben. Über viele Jahre war die wortgewandte Gelsenkirchenerin eines der bekanntesten Fernsehgesichter Deutschlands. Sie war Aushängeschild des bunten, informativen und erfolgreichsten Mittagsmagazin „Punkt 12“, das sie gemeinsam mit Deutschlands größtem Privatsender RTL entwickelte.

Nach einem Jurastudium und einem Volontariat war Milena Preradovic (55) zunächst als Rundfunk-Moderatorin bei „Antenne Bayern“ zu hören. Ihr fröhlicher, witziger, schlagfertiger und dennoch tiefgründiger Moderations-Stil hallte bis nach Köln. RTL kaufte die TV-Journalistin aus dem Ruhrpott ein. Neben „Punkt 12“ moderierte sie den Polit-Talk „Kreuzfeuer“ und war nicht zuletzt Stamm-Mitglied der satirischen Talk-Show „7 Tage, 7 Köpfe“ an der Seite von Rudi Carrell, Karl Dall, Mike Krüger, Bernd Stelter, Oliver Welke und Gaby Köster.

1997 wechselte Milena Preradovic zu „Sat 1“, moderierte dort Sendungen wie „Planetopia“, „Echt wahr“, „Das Millionen-Quiz“, „Aus der Zauber“ und „Spot“. Ihre Nachfolgerin als Moderatorin des RTL-Mittagsmagazin „Punkt 12“ wurde Katja Burkard, die auch heute noch durch die erfolgreiche Sendung führt. Milena Preradovic – bekennende Anhängerin des Fußball-Bundeligisten FC Schalke 04 – war zuletzt Redaktionsleiterin beim österreichischen Fernsehsender „Servus TV“.

Milena, nach zwei Ehen im Moment Single, freut sich schon auf das Weihnachtsfest im Kreise der Familie. Die taffe Fernseh-Frau: „Bei uns gibt es traditionell gekochtes Huhn mit Kartoffelpüree.“

Auf Weihnachts-Geschenke wird im Hause Preradovic seit eh und je verzichtet: „Den Stress tun wir uns einfach nicht an. Wir genießen dafür ruhige, beschauliche und überaus friedliche Festtage.“

Was den Weihnachtsmann oder das Christkind angeht, war Milena Preradovic schon sehr früh aller Illusionen beraubt. Die Wahl-Salzburgerin: „Als ich zwei Jahre alt war, hat mir mein Vater erklärt, dass es überhaupt kein Christkind gibt. Meine Oma hat ihn daraufhin total zusammengestaucht. Es hat nichts mehr genutzt, denn ich habe von dem Augenblick nicht mehr an den Weihnachtsmann geglaubt.“

Milena, die im Gegensatz zu vielen TV-Kolleginnen auf ihre natürliche Schönheit vertraut und um plastische Chirurgie und Botox einen riesigen Bogen macht, bekommt zu Weihnachten zwar keine Geschenke, aber Wünsche hat sie sicherlich dennoch. Vielleicht einen neuen Job als Moderatorin? Milena Preradovic: „Ganz ehrlich, ausschließen möchte ich das nicht, aber da müsste dann schon alles stimmen.“

Enorm bereichern würde sie die stromlinienförmige, angepasste Fernsehlandschaft mit ihrer frisch-frechen Art allemal…

Text: Peter Pionke

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