30. Mai 2017

WSW gehen mit grünem Strom an die Börse

Die WSW sind nicht nur Energieversorger, sondern handeln auch mit Strom an Energiehandelsplätzen wie der Stromhandelsbörse EEX in Leipzig.

Wuppertal, 30. Mai 2017. Dabei verkaufen sie nicht nur selbst erzeugte Strommengen, sondern übernehmen auch den Handel mit Energie, die in Anlagen ihrer Kunden erzeugt wird. Seit kurzem vermarkten die WSW auch den Solarstrom aus der Photovoltaik-Anlage des Wuppertaler Fruchthandelsbetriebs Josef Jenniges GmbH & Co. KG. Auf dem Dach des Firmengebäudes an der Benrather Straße in Varresbeck befindet sich die drittgrößte Solaranlage Wuppertals mit einer Erzeugungsleistung von 480 Kilowatt.

Die Anlage wurde von dem Anlagenbauer Enteria Energietechnik installiert. Aufgrund der Anlagengröße muss der dort erzeugte Strom gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) direkt vermarktet werden, das heißt er muss an der Strombörse oder anderen Energiehandelsplätzen angeboten werden. Für kleinere Anlagen bis 100 Kilowatt Erzeugungsleistung gibt es hingegen eine feste Einspeisevergütung. Durch die Direktvermarktung haben die Betreiber großer Anlagen die Chance, neben der EEG-Förderung auch noch Gewinne aus dem Stromhandel zu erzielen. Dabei helfen die WSW dem Obst- und Gemüsegroßhandel nun mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Direktvermarktung. Grüner Strom aus Wuppertal kann so an Kunden in ganz Deutschland verkauft werden.

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