29. Dezember 2015

Das wünschen uns prominente Wuppertaler für das Jahr 2016

Foto: Dirk Sengotta

Das Jahr 2015 ist ist (fast) Geschichte. Doch was bringt uns das neue Jahr? Prominente Wuppertaler – von Silke Asbeck bis Prof. Dr. Ernst-Andreas Ziegler – sagen in der STADTZEITUNG, was Sie uns Wuppertalern für das Jahr 2016 wünschen. 

 „Nach Jahren der Einschränkungen spüren wir jetzt, dass es in unserer Stadt aufwärts geht. Was die Finanzen betrifft, sind wir jetzt auf der Zielgeraden zum ausgeglichenen Haushalt im Jahr 2017. Und auch ansonsten ist 2016 für mich das Jahr der Vorfreude: Der Döppersberg nimmt Gestalt an, das Pina Bausch Zentrum kommt und die neue Schwebebahn wird auf die Schiene gebracht. Diese Beispiele zeigen, dass Wuppertals Anstrengungen sich lohnen und die Stadt spannend und lebenswert ist. Ich danke allen Wuppertalerinnen und Wuppertalern für ihre ganz persönlichen Beiträge zu dieser Aufwärtsbewegung. Und wünsche mir, dass sich weiterhin viele einbringen werden, um diese positive Entwicklung aktiv mitzugestalten.“
Dr. Johannes Slawig – Stadtdirektor und Kämmerer der Stadt Wuppertal

„Ich wünsche allen Wuppertalern ein glückliches 2016 mit vielen anregenden Momenten – die einem die Kunst übrigens besonders oft beschert. Tony Cragg, Degas und Rodin sind nur einige große Namen, die das Von-der-Heydt-Museum im nächsten Jahr zu bieten hat. Darauf kann man sich schon jetzt freuen!“
Dr. Gerhard Finckh – Direktor des Von-der-Heydt-Museums

„Zunächst jedem Einzelnen vor allen Dingen Gesundheit und persönliches Wohlergehen und dass das, was wir uns vorgenommen haben, auch in Erfüllung geht. Für Wuppertal hoffe ich, dass unser Klima des friedlichen, toleranten, weltoffenen Miteinanders weiter gefördert wird und auch Vorbild bleibt – wir sind eine vielfältige Stadt, in der die Menschen verschiedener Kulturen, Religionen und Nationalitäten gemeinsam zusammenleben und unsere Stadt bereichern. Darüber hinaus wünsche ich mir, dass unser soziales Wuppertal weiter gestärkt wird, die Menschen, die in Not sind, Unterstützung erhalten und ausreichende Arbeits- und Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen. Für dieses Thema werde ich mich auch persönlich einsetzen. Schließlich setze ich mich dafür ein, dass wir unser Image auch überregional weiter verbessern – Wuppertal hat viel zu bieten und ist im Aufwind – dies müssen wir alle gemeinsam offensiv kommunizieren.“
Andreas Mucke – Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal

„Einen gut und erfolgreich spielenden WSV!“
Alexander Eichner – Vorstandssprecher Wuppertaler SV

„Aus voller Überzeugung kann ich nur „FRIEDEN“ sagen. Die Ereignisse, die uns jeden Tag vor Augen geführt und zu Gehör gebracht werden, bedrücken und belasten mich. Friedlich und in Freiheit miteinander zu leben, geliebt und respektiert zu werden, gehört zu unserem Werteverständnis und sollten daher unantastbar sein.“
Barbara Neusel-Munkenbeck – Bestattungs-Unternehmerin

„Ich hoffe, das olympische Jahr 2016 wird nicht nur in sportlicher Hinsicht ein erfolgreiches, sondern insbesondere ein friedliches Jahr. Und unseren Vereinen wünsche ich weiterhin ein glückliches Händchen bei ihrem Wirken nicht nur für den Sport- auch für die Gesellschaft in unserer schönen Stadt Wuppertal.“
Volkmar Schwarz – Geschäftsführer Stadtsportbund Wuppertal

„Ich wünsche uns Wuppertalern, dass wir weiter in Frieden und Freiheit in unserer schönen Stadt leben können – dass sich die Verkehrssituation wieder verbessert – ein tolles und erfolgreiches „Wuppertal Hilft“-Festival im Februar und dass der WSV aufsteigt.“
Stefan Mageney – Vorsitzender des Vereins „Wuppertal Hilft!“

„Für das Jahr 2016 wünsche ich uns Wuppertalern, dass wir gemeinsam Marketing für unsere Stadt betreiben. Dass wir das Lebens- und Liebenswerte an unserer Stadt mit Stolz nach außen tragen und den Nörglern nicht den Vortritt lassen.“
Philipp Tychy – Geschäftsführer Bergischer HC

„Die Welt ist zurzeit sehr unruhig und das weckt in mir den Wunsch, dass wir Wuppertaler unsere Familien mehr in den Vordergrund stellen, als intakte und harmonische Basis. Das ist ein Geschenk, aus dem wir Kraft schöpfen und das wir an andere weitergeben können.“
Leif Skoglöf – Künstler

„Für das Jahr 2016 wünsche ich uns Wuppertalern, dass die dynamische Aufwärtsentwicklung in unserer Stadt weitergeht und wir alle die spürbaren Fortschritte erleben und wahrnehmen.“
Gunther Wölfges – Vorstand der Stadtsparkasse

„Ich wünsche uns Wuppertalern, dass sich Politiker finden, die erkennen, dass Kunst und Kultur für eine funktionierende und friedliche Gesellschaft unerlässlich sind und dass Kulturetats sich nicht zur Konsolidierung eines Haushalts eignen. Dafür ist ihr Anteil an den gesamten Kosten viel zu gering, ihre Bedeutung aber zu hoch.“
Gerald Hacke – Mitglied des Sinfonieorchesters & Erfinder der „Tonleiter“

„Ich wünsche den Menschen in dieser Stadt, dass sie auch 2016 entspannt bleiben, wenn’s mal wieder staut, sie wissen, dass sich das Warten auf den neuen Döppersberg lohnt, sie die fantastischen kulturellen Angebote, ob in der historischen Stadthalle oder an den vielen anderen großen und kleinen Orten nicht verpassen und aufgeschlossen wahrnehmen, wie sich die Stadt wandelt. Vor allem aber wünsche ich uns, dass wir auch weiterhin auf Menschen herzlich zugehen, die aus großer Not zu uns gekommen sind.“
Enno Schaarwächter – Geschäftsführer Wuppertaler Bühnen

„Deutschland braucht mehr Wuppertal“, schrieb Die Zeit mit Blick darauf, dass unsere Stadt trotz finanzieller Einschränkungen die Bereitschaft aufbringt, den Zustrom von Flüchtlingen zu meistern. Was Integration und Toleranz angeht, so hat sich Wuppertal eine Vorreiterrolle erkämpft. Zugleich sind die Junior Uni, der neue Döppersberg, die Veränderungen bei Bayer Zeichen dafür, dass wir Zeuge positiver Veränderungen werden. Ich wünsche den Wuppertalern Frieden und dass der Wandel, den die Stadt erlebt, in ihren Herzen ankommt und sie stolz macht, was wir mit Kraftanstrengung und innovativem Geist vollbringen.“
Martin Bang – Geschäftsführer Wuppertal-Marketing

„Kein Jahr des Ärgerns, sondern ein Jahr der Freude über tolle neue Entwicklungen! Kein Jahr demotivierender Kritik, sondern mitmachender Kreativität zum Wohle unserer schönen Stadt!“
Prof. Dr. Lambert T. Koch – Rektor der Bergischen Universität

„Wuppertal ist Vorbild, was den Umgang mit Flüchtlingen angeht. Das soll bitte auch so bleiben. Aber keinerlei Toleranz gegenüber Salafisten und Rechtradikalen! Wenn ich einen persönlichen Wunsch äußern darf, dann den, dass mehr Spielstätten für Kleinkunst geschaffen werden.“
Lilay Huser – Schauspielerin („Almanya – willkommen in Deutschland“)

„Die Antwort kann man sehr kurz machen: Mehr Kompetenz – mehr Dynamik – mehr Flexibilität – mehr Risikobereitschaft und mehr positives Denken.“
Vok Dams – Event-Marketing-Experte

„Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien und Ihren Freunden für 2016 von Herzen Gesundheit, Frieden und Zufriedenheit. Das zurückliegende Jahr hat uns gezeigt, wie wertvoll es ist, in Frieden in einer Demokratie leben zu können. Viele von Ihnen haben sich für das Wohl anderer Menschen eingesetzt, dafür vielen Dank! Viele von Ihnen haben dazu beigetragen, dass unsere Stadt weiterhin eine lebens-und liebenswerte Stadt ist, mit einer lebendigen Kultur und mit einer guten Nachbarschaft in den Quartieren, auch dafür herzlichen Dank!“
Ursula Schulz – Bürgermeisterin

„Ich wünsche mir für Wuppertal, dass sich viel mehr Bürger/innen dem eigenwilligen, aber besonderen Charakter und den Besonderheiten Ihrer Heimatstadt bewusst sind, die oft erst auf dem zweiten Blick sichtbar und erlebbar sind. Unsere Stadt hat viel mehr „Talstolz“ verdient.“
Dirk Emde – Unternehmensberater & Besitzer des „Kontakthofs“

„Ich wünsche Wuppertal, dass es weiter mit Mut und guten Ideen seine Zukunft anpackt. Es gibt viele gute Ansätze und Projekte, die im kommenden Jahr weiter vorangetrieben werden müssen. Und natürlich freuen wir uns über schöne neue Schwebebahnen, die uns auf der Strecke viel Freude bereiten.“
Andreas Feicht – Vorsitzender der Geschäftsführung Wuppertaler Stadtwerke

„Ich wünsche allen Wuppertalern ein gutes neues Jahr 2016 und hoffe, dass wir mit unserem Veranstaltungsangebot und vielen schönen Highlights in der Historischen Stadthalle auch im nächsten Jahr die Kulturlandschaft in Wuppertal bereichern können.“
Silke Asbeck – Geschäftsführerin der Historischen Stadthalle

„Mut zur Zukunft. Frieden, sowohl inneren wie äußeren. Stadtgesellschaftliches Zusammenstehen (und Anpacken) für beste Bildung und gegen Kinder- und Altersarmut, gegen Fremdenfeindlichkeit, Gewalt, Rassismus, Antisemitismus und Intoleranz. Wir müssen jeden, der in höchster Not zu uns gekommen ist, weiterhin willkommen heißen und praktisch helfen. Und ich hoffe, dass zu den vielen Unterstützern der Junior Uni, die es längst gibt, noch viele, viele weitere dazukommen!“
Prof. Dr. Ernst-Andreas Ziegler – Geschäftsführer der Junior-Uni

„Ich wünsche uns Wuppertalern, dass wir mit aller Kraft weiterhin so offen, tolerant, kultur- und kunstbegeistert dazu beitragen, dass unsere Heimatstadt ein lebendiger, lebenswerter und bunter Farbtupfer auf der Deutschlandkarte bleibt!“
Christian von Grumbkow – Künstler

„In der gegenwärtigen Situation wünsche ich uns Wuppertalern in erster Linie ein friedliches Jahr 2016. Hierfür ganz besonders, dass die auch bislang so beispielhafte Hilfsbereitschaft, Toleranz und Gelassenheit bestimmende Merkmale unserer nun noch bunter werdenden Stadt bleiben und wir in einer sich verändernden Welt weiter den Weg des Miteinanders gehen.“
Robert Sturm – Tanztheater Pina Bausch – Regisseur „Romeo & Julia“

„Ich wünsche uns, dass die Nordbahntrasse sauber gehalten und sinnvoll genutzt wird. Dass die Bauarbeiten am Döppersberg zügig voranschreiten, ohne dass neue Kosten auf die Stadt zukommen und dass im Schauspielhaus nicht nur das Pina-Bausch-Zentrum, sondern auch das Sprechtheater ein Zuhause findet.“
Hans-Jürgen Hiby – Bildhauer

„Ein Jahr ohne Terror, ein Jahr in Frieden“
Wolfgang Nielsen – Geschäftsführer der Wuppertaler Tafel

„Ich wünsche den Wuppertalerinnen und Wuppertalern für 2016 Gesundheit & Glück und Freude an der wachsenden Dynamik unserer Stadt – verbunden mit ein bisschen mehr „Talstolz“ und ein klein wenig weniger Nörgeln.“
Matthias Nocke – Kulturdezernent

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