20. Dezember 2015

WSV-Pokal-Erfolg vermutlich mit Nachspiel

Mit einem 3:0 (0:0)-Erfolg beim ETB Schwarz-Weiss Essen erreichte der Fussball-Oberligist Wuppertaler SV am Samstag (19.12.) das Halbfinale im Verbands-Pokal. Der souveräne Sieg des WSV wird wegen eines Eklats vermutlich ein Nachspiel haben.

In einem umkämpften Spiel vor 650 Zuschauern gelang Lukas Fedler in der 58. Minute das 1:0 für die Gäste. Marvin Ellmann erhöhte auf 2:0 und machte mit seinem zweiten Treffer zum 3:0 in der Schlussminute alles klar für den Oberliga-Spitzenreiter aus Wuppertal.

Über die 67. Minute wird sicher noch zu reden sein. Len Oliver Heinson war bei einem Konter von ETB-Verteidiger Kevin Müller brutal gefoult worden. Der Essener kassierte dafür nur die gelbe Karte. Rudelbildung, bei der und auch WSV-Trainer Stefan Vollmerhausen auf den Platz lief. Dabei kam es zu einem Gerangel mit Essens Kapitän Sebastian Michalsky. Es gab sogar Vorwürfe, der WSV-Trainer habe den ETB-Spieler gewürgt. Vollmerhausen, der sich dafür entschuldigte, auf den Platz gelaufen zu sein, bestreitet das aber vehement. Er räumte allerdings ein, den Spieler der Gastgeber geschubst zu haben. Der Schiedsrichter verwies den Coach der Bergischen für den Rest des Spieles auf die Tribüne. Fussball-Direktor Manuel Bölstler vertrat ihn später bei der Pressekonferenz. Der souveräne Pokal-Sieg des WSV wird vermutlich ein Nachspiel haben.

 

 

Kommentare

Neuen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.