18. Dezember 2015

OB-Grußwort zum Jahreswechsel

Foto: Monika Asmus

Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu. Pünktlich zum Jahreswechsel richtet sich Oberbürgermeister Andreas Mucke mit Grußworten an die Wuppertaler Bürger, blickt zurück und nach vorne ins neue Jahr 2016.

„Liebe Wuppertalerinnen und Wuppertaler,

ein ereignisreiches Jahr 2015 liegt fast hinter uns und das Weihnachtsfest steht kurz bevor. Der Advent wird gerne als die besinnliche Zeit des Jahres bezeichnet. Tatsächlich erleben wir oftmals eine alljährlich wiederkehrende Vorweihnachtshektik, die so gar nicht besinnlich ist. Dennoch hoffe ich, dass die vergangenen Tage und Wochen nicht nur von Stress für Sie geprägt waren. Vielleicht ist es doch hin und wieder gelungen, für einige Stunden abzuschalten und die schönen Momente der zweifellos stimmungsvollen Adventszeit zu genießen.
Gerade wenn ein Jahr zu Ende geht, richtet sich der Blick gerne auf das in den vergangenen zwölf Monate Erlebte. Wir sortieren Gedanken und Ereignisse, denken an fröhliche Erlebnisse wie an traurige Erfahrungen. Vielleicht wagen wir aber auch einen Blick nach vorne und fragen uns, was das kommende Jahr alles mit sich bringen mag. Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie voller Optimismus auf die Zukunft schauen können!
In der Weihnachtsgeschichte lesen wir, dass Maria und Josef in einem Stall übernachten müssen, weil Sie nirgendwo eine Herberge finde, dass sie ihr neugeborenes Kind nur auf Stroh betten können, dass sie vertrieben und zur Flucht gezwungen sind. Diese Geschichte beschreibt keine heile Zeit und sie ist heute aktueller denn je. Die Flüchtlingssituation war auch in unserer Stadt eines der beherrschenden Themen dieses Jahres und wird uns auch weiterhin beschäftigen. Menschen setzen sich vielfältigen Risiken und Gefahren aus, um vor Terror, Diskriminierung und Krieg zu fliehen. Wie brutal dieser Terror ist, führten uns die fürchterlichen Ereignisse in Frankreich auf schrecklichste Weise vor Augen. Diese Tatsache verdeutlicht uns, dass ein friedliches und selbstbestimmtes Leben nicht selbstverständlich, sondern etwas Wertvolles ist.
Ich wünsche uns allen die Hoffnung, die mit der Weihnachtsgeschichte untrennbar verbunden ist. Ganz besonders wünsche ich den Wuppertalerinnen und Wuppertalern Hoffnung, die aktuell von Sorgen geplagt sind und nach einem Ausweg suchen, Menschen die krank sind, die sich in finanziellen Schwierigkeiten befinden oder die einen traurigen Verlust zu beklagen haben. Ihnen allen wünsche ich Kraft und Zuversicht auf schweren Wegen.
Mein Dank zum Ende des Jahres gilt allen städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den verschiedensten Stellen der Stadt für Sie als Dienstleister tätig sind. Ein funktionierendes Miteinander in unserer Stadt braucht aber noch viel mehr: Daher danke ich den vielen Bürgerinnen und Bürgern auf das Herzlichste, die sich über die Verpflichtungen des Alltags hinaus im sozialen, kulturellen und sportlichen Bereich für andere Menschen einsetzen und ehrenamtlich engagieren. Sie stützen und bereichern mit Ihrem Einsatz, Ihrem Wissen und Ihren Fähigkeiten das Leben in Wuppertal. Dankeschön!
Liebe Wuppertalerinnen und Wuppertaler, ich wünsche Ihnen nun von ganzem Herzen ein gesegnetes, friedliches und fröhliches Weihnachtsfest sowie ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2016, das von Zuversicht, persönlichem Glück und Zufriedenheit geprägt sein möge.
Mit herzlichen Grüßen

Ihr

Andreas Mucke“

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