20. November 2015

Eichhörnchen Igel Schildkröten Tierarzt Tiere Winterruhe Winterschlaf Winterstarre

Wuppertal macht Winterschlaf …

© viennapro / Fotolia.com

… zumindest unsere wechselwarmen und einige unserer haarigen Freunde. In den nächsten beiden Ausgaben der Stadtzeitung erwartet Sie ein lesenswerter Zweiteiler über Tiere in der Winterruhe.

Um mehr über die Winterstarre ihrer Schildkröte zu erfahren, hat sich Autorin Saskia Stiefeling mit Tierarzt Dr. Müschenich aus Mettmann unterhalten. Dieser erklärt: „Reptilien produzieren keine eigene Körperwärme und sind von der Außentemperatur abhängig. Sinken die Temperaturen, nehmen auch die Lebensäußerungen der Tiere ab und sie fallen in die Winterstarre. Zusätzlich dient sie der Natur als Mittel zur Auswahl der Stärksten, denn schwache oder kranke Tiere finden in der Zeit oft ihr Ende. Aus Sicht der Natur, dient das dazu, dass sich im Frühjahr nur die gesunden und starken Tiere fortpflanzen.“ Natürlich möchte jeder Schildkrötenhalter, dass sein Tierchen es gut durch den Winter schafft.

Deswegen lässt Dr. Müschenich jährlich um die 30 Schildkröten in seiner Praxis überwintern. Wie er das macht und worauf vor und während der Winterstarre zu achten ist, hat er im Interview verraten. Er erklärt außerdem, warum es riskant ist, Schildkröten während des Winters sich selbst zu überlassen. Erfahren Sie zudem, was Igel und Eichhörnchen tun, um den Winter zu überstehen und wie Sie Ihrem Hund in der kalten Jahreszeit etwas Gutes tun.

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