16. November 2015

Hanaa S Polizei Staatsanwaltschaft

Neue Ermittlungsmethoden im Fall der verschwundenen Hanaa S.

©Gerhard Seybert / fotolia.com

Seit April dieses Jahres wird die 35-jährige Solingerin Hanaa S. vermisst. In einer gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft und der Polizei wurden nun neue Ermittlungsmethoden angekündigt, die die Suche voran bringen sollen.

Seit Monaten suchen die Einsatzkräfte nach der verschwundenen Hanaa S. Zwar wurde im Laufe der Ermittlungen ein dringend tatverdächtiger Kroate festgenommen, der sich nach Kroatien abgesetzt hatte. Von der verschwundenen Frau fehlt allerdings weiterhin jede Spur.

Daher setzen die Wuppertaler Staatsanwaltschaft und die Polizei nun auf die Hilfe des Bundeskriminalamtes. In den nächsten Tagen sollen Beamte der BKA-Tatortgruppe „Forensiche Archäologie“ ein Waldgebiet im Norden Baden-Württembergs untersuchen. Hinweise deuten darauf hin, dass sich Hanaa S. dort befindet. Mit wissenschaftlichen Methoden werden Bodenstrukturen analysiert um so Rückschlüsse auf den Ablageort ziehen zu können.

In diesem Zusammenhang fragt die Kriminalpolizei erneut: Wer hat am 21.04.2015 verdächtige Beobachtungen zu einem weißen Kleintransporter in Solingen an der Hasselstraße oder im Bereich des Hildener Stadtwalds gemacht? Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 24 unter der Telefonnummer 0202 / 284-0 jederzeit entgegen.

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