13. November 2015

Weihnachten Weihnachtsbaum

Nachhaltige Weihnachtsbäume

Das Startup Happy Tree will mit einer nachhaltigen Idee überzeugen: Nach den Feiertagen werden die “Happy Trees” wieder eingepflanzt und kommen im nächsten Dezember erneut zum Einsatz.

Sie heißen Waldemar, Tanneliese, Baumgard und Thorwald und man kann sie mieten. Die Nordmann- Tannen in vier unterschiedlichen Größen sind die Protagonisten einer Idee zweier Düsseldorfer Jungunternehmer, die die Themen Nachhaltigkeit und Weihnachten kombinieren und so im Vorweihnachtsgeschäft mitmischen wollen. Ihr Konzept: Weihnachtsbäume sollen nach den Feiertagen nicht wie üblich weggeschmissen, sondern zurück in den Boden eingepflanzt werden. Dort regenerieren sie, damit sie pünktlich zum nächsten Weihnachtsfest wieder ins Wohnzimmer geholt werden können. Ihr Angebot ist online verfügbar und richtet sich in diesem Jahr erstmals auch an alle Wuppertaler.

Das Startup “Happy Tree” vereint Nachhaltigkeit und Weihnachten auf originelle und doch ganz logische Art und Weise. Getreu dem Motto “An Weihnachten sollten alle fröhlich sein, auch die Bäume” können sich Kunden über die Internetseite www.happytree.de ganz bequem eine Tanne mieten, die eingetopft direkt ins heimische Wohnzimmer geliefert wird. Konnten die Happy Trees im vergangenen Jahr zunächst einmal nur im Raum Köln und Düsseldorf bestellt werden, kommen zum Fest 2015 viele weitere Städte dazu, darunter auch Wuppertal.

Das positive Feedback und die Freude der Kunden im vergangen Jahr, haben die Happy-Tree Gründer Jan Wehmeyer und Sebastian Schönfeld nochmals angespornt: „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Bäume nun auch nach Bremen, Hannover, Hamburg, Dortmund, Essen, Duisburg, Bochum, Wuppertal, Bonn und Münster liefern können“ meint Jan zufrieden. Im Kreise der Familie verbringt der Baum dann (hoffentlich wunderbar geschmückt) die Feiertage und genießt als prachtvoller Weihnachtsmittelpunkt die ungeteilte Aufmerksamkeit. Irgendwann ist Weihnachten dann leider vorbei. Doch statt achtlos weggeschmissen zu werden oder auf dem Balkon als Sommer- Gerippe zu enden, wird der Happy Tree wieder abgeholt. Eingepflanzt in der saftigen Erde einer (rheinischen) Baumschule erholt er sich gemeinsam mit vielen Artgenossen von der Heizungsluft des weihnachtlichen Wohnzimmers. Dann, im darauffolgenden Dezember, gibt es ein freudiges Wiedersehen, wenn die Familie ihren Happy Tree vom vergangenen Weihnachtsfest erneut zu sich nach Hause einlädt, um mit ihm gemeinsam die Feiertage zu genießen.

Sollte der grüne Geselle noch nicht richtig bei Kräften sein, vertritt ihn einfach einer seiner nadeligen Kollegen. Mit nachhaltiger Lösung ein ganzheitliches Ziel verfolgen “Wir lieben Weihnachten, aber die achtlos weggeworfenen Bäume am Straßenrand nach den Feiertagen hinterließen bei uns immer ein schwermütiges Gefühl”, erklärt Jan. Und Sebastian ergänzt: “Wir dachten uns, dass das anders gehen muss und wir eine nachhaltige Lösung dafür finden sollten. Das war die Geburtsstunde von Happy Tree.” Auf der Suche nach einer Möglicheit, Familien und Bäumen ein fröhliches Weihnachten zu bescheren, fanden die zwei Rheinländer bei ihrer Recherche Anbieter getopfter Weihnachtsbäume, die sich nach dem Fest wieder einpflanzen lassen würden und sogar das Fair-Trade- Logo trugen.

Der Ehrgeiz war längst geweckt, es ging jetzt darum ein ganzheitliches Ziel zu verfolgen, nämlich nachhaltig und fair mit den Happy Trees, der Umwelt und den Partnern umzugehen. Beispiel: Wer noch keinen Baumschmuck hat, kann sich damit im Happy-Tree- Onlineshop versorgen – dieser Baumschmuck kommt von der Stiftung Bethel proWerk. Zudem sorgt Fair Trade dafür, dass die Samenpflücker angemessen bezahlt werden und der Arbeitsschutz eingehalten wird. Und fairtrees® kümmert sich beim Anbau der Bäume um die genau festgelegten ethischen und umwelttechnischen Vorgaben.

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